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US-Spitzendiplomat: Meloni angeblich auf Putins Gehaltsliste

Redaktion

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Giorgia Meloni wird unter italienischen Rechten und Konservativen bereits als künftige Regierungschefin Italiens gehandelt. Nun wird sie Zielscheibe von Gerüchten.

Rom. – Der ehemalige amerikanische Spitzendiplomat Kurt Volker bezichtigt die italienische Rechtspartei „Fratelli d´Italia“ durch russische Mittel unterstützt zu werden. In einem Interview mit der Zeitschrift La Repubblica formulierte er diese Vorwürfe, nur Beweise blieben aus. Einzig die teilweise Überschneidung von russischen Zielen mit politischen Forderungen der Partei nannte er als möglichen Hinweis. Mit der Angelegenheit beschäftigt sich gegenwärtig der Geheimdienste-Ausschuss des italienischen Parlamentes, ausländische Parteienfinanzierung ist seit 2018 verboten.

Italienische Parteien prüfen rechtliche Schritte

Giorgia Meloni und ihre Partei drohen mit einer Klage, sollte Volker keine konkreten Beweise vorlegen. Die letzten Umfragen sehen sie und die „Fratelli d´Italia“ mit großen Zugewinnen bei der nächsten Wahl, ein heikler Moment für eine derartige Kontroverse. Auch Lega-Chef Matteo Salvini wolle den Rechtsweg bestreiten, seine Partei war ebenfalls Ziel der Theorien des US-Diplomaten geworden. Seine Partei habe nie Gelder aus Moskau erhalten oder darum geben, so Salvini. Die italienische Rechte könnte einen großen Sieg bei der kommenden Wahl erringen. Giorgia Meloni hat bereits Abgeordnete ihrer Partei nach Washington gesandt, um die Bündnistreue Italiens gegenüber den Vereinigten Staaten zu versichern.

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