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Geplatzte Übernahme durch Musk: Neue Vorwürfe gegen Twitter

Redaktion

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Nach spektakulären Ankündigungen zog der Investor Elon Musk sein Angebot, den Social-Media-Giganten Twitter aufzukaufen, zurück. Er legte nun weitere Gründe für den Rückzug vor, die den Konzern schwer belasten.

Für rund 44 Milliarden Euro wollte Technik-Milliardär Elon Musk die Firma Twitter vom gleichnamigen Social-Media-Anbieter kaufen. Nach Musks Ankündigung im April blieb es jedoch erstmal ruhig. Viele Nutzer berichteten über Entsperrungen ihrer alten Profile, ansonsten änderte sich für Twitter-Fans nichts. Nun wurden durch einen Whistleblower weitere Konzerngeheimnisse offenbar, die Musk für die Begründung des Kaufabbruchs heranzog. Demzufolge gäbe es unter anderem „ungeheuerliche“ Mängel beim Schutz von Nutzerdaten und eine gigantische Zahl von Fake-Accounts, die der Konzern wissentlich in seinem Dienst online halten würde.

Mehr als nur Vertragsbürokratie

Während Musk offiziell die Vorwürfe nutzt, um die Twitter-Klage aufgrund eines mutmaßlichen Vertragsbruch zu kontern, spielen sie für den Konzern eine viel weitreichendere Rolle. Bereits vor der Präsidentenwahl 2020 in den Vereinigten Staaten wurde dem sozialen Netzwerk indirekte Beeinflussung des politischen Meinungskampfs auf seiner Plattform vorgeworfen. Die Löschung von einem Konto mit hohen Followerzahlen kommt einem digitalen Maulkorb gleich, da Twitter der meistgenutzte Kurznachrichtendienst der Welt ist. Das Unternehmen war zuletzt wegen seinem rigorosen Umgang mit der Hunter-Biden-Affäre in Kritik geraten, da Nachrichten zu diesem Thema nicht versendet werden konnten.


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