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Deutschland

Russland-Sanktionen: Unterstützung in der Bevölkerung schwindet

Redaktion

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Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch Österreich haben Russland mit Sanktionen belegt. Die Unterstützung für diese in der Bevölkerung ist jedoch nicht sicher.

Laut einer aktuellen INSA-Umfrage unterstützen nur noch 48 Prozent der Österreicher die aktuellen Sanktionen gegen Russland. Weiter geht die Ablehnung bezogen auf den Kurs der EU, den nur 35 Prozent der Befragten gutheißen. Aufgrund der gestiegenen Preise bilde sich zunehmend auch ein parteiübergreifender Konsens zur Ablehnung der Sanktionen. Lediglich die österreichischen Grünen und die NEOS halten daran fest oder wollen sie verschärfen.

Bundesdeutsche Trends

In der Bundesrepublik hat sich ein mehrfacher Wandel abgezeichnet. War vor dem Beginn des Kriegs von einer Mehrheit von 71 Prozent gegen die Waffenlieferung in die Ukraine auszugehen, so sind nur noch 45 Prozent gegen die Lieferung schwerer Waffen. Wie ein aktuelles Dossier von statista ergab, sehen nur 15 Prozent der Befragten die Reaktionen der Bundesregierung als zu hart an. Dabei scheint die Gefahr ebenfalls Ziel des Krieges zu werden, als real eingeschätzt zu werden, denn immerhin stimmten 63 Prozent zu, sie hätten Sorge, dass Deutschland in den Konflikt hineingezogen wird. Auch unter den Parteianhängern ist diese Sorge vorhanden, lediglich die Grünen sehen mehrheitlich keine Gefahr. Lediglich die AfD-Anhänger lehnen sowohl Waffenlieferung und Energieboykott gegen Russland ab und fürchten gleichzeitig die Konsequenzen für gegenteilige Aktionen der Bundesregierung.

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