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Deutschland

Vor Bundesparteitag: Wer wird die AfD zukünftig führen?

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Beim Bundesparteitag in gut einer Woche stimmen die Delegierten über eine neue AfD-Spitze ab. Mehrere Mitglieder kündigten bereits ihre Kandidatur an.

Berlin. – Beim anstehenden Bundesparteitag im sächsischen Riesa wird die AfD am 17. bis 19. Juni einen neuen Bundesvorstand wählen. Bisher noch unklar ist, ob die Delegierten dabei einen neuen Parteichef oder ein Duo wählen werden. Medienberichten zufolge liegen den Delegierten mehrere Anträge vor, statt der bisherigen Doppelspitze künftig nur noch einen Vorsitzenden zu wählen. Angekündigt für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren haben bisher mehrere AfD-Politiker.

„Team Zukunft“: Chrupalla stellt eigenen Personalvorschlag vor

So stellt sich Tino Chrupalla erneut zur Wahl und präsentierte am Mittwoch eine Liste mit zwölf Namen von Parteimitgliedern, mit denen er gerne in Zukunft zusammen die AfD führen würde. Auf der Liste, die Chrupalla „Team Zukunft“ nennt, stehen unter anderem Peter Boehringer, Stephan Brandner, Carlo Clemens, Kay Gottschalk, Ingo Hahn, Gerrit Huy, Marc Jongen, Jörn König, Sebastian Maack, Martin Reichardt, Roman Reusch und Alice Weidel. Wen er für welchen Posten im Auge hat, sagte Chrupalla nicht. Im Vorfeld hatte er angekündigt, er wolle künftig einen „Bundesvorstand, der an einem Strang zieht“. Deutschland brauche „eine starke Alternative mit Zuversicht, Optimismus und Disziplin“, so Chrupalla.

Höcke hält sich Kandidatur offen

Neben Chrupalla kündigte der brandenburgische Bundestagsabgeordnete Norbert Kleinwächter am Dienstag an, für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen. Er will die AfD nach eigenen Angaben klar als „liberal-konservative“ Partei positionieren. Bei den Mitgliedern gäbe es „einen starken Wunsch nach einem Neuanfang, sowohl inhaltlich als auch im Stil“, so Kleinwächter. Auch der EU-Abgeordnete Nicolaus Fest will als Partei-Chef kandidieren. Er kündigte am Dienstag an, ebenfalls ein Personaltableau vorlegen zu wollen. Noch unklar ist, ob Björn Höcke ebenso ins Rennen um den Posten gehen wird. Der Thüringer Landes- und Fraktionschef hält sich eine Kandidatur offen.

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