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Twitter: Linke NGOs unterzeichnen Anti-Musk-Brief

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Viele Konservativen erhoffen sich wieder mehr Meinungsfreiheit auf Twitter. Doch einige linke NGOs warnen nun in einem offenen Brief vor einer Vergiftung des „Informations-Ökosystems“ auf der Social-Media-Plattform.

Eine Gruppe von 26 aktivistischen Organisationen hat sich am Dienstag an Werbekunden von Twitter gewandt. In einem offenen Brief warnen sie einem zukünftigen Engagement auf der Plattform, sollte der neue Eigentümer Elon Musk jene Maßnahmen zu Inhaltsmoderation aufheben, die „Hassrede und Fehlinformationen“ einschränken.

Gleich am Anfang des Schreibens heißt es: „Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk wird unser Informations-Ökosystem weiter vergiften und eine direkte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellen, insbesondere für diejenigen, die ohnehin schon am meisten gefährdet und ausgegrenzt sind“. Die Unterzeichner misstrauen Musk offensichtlich massiv, obwohl dieser bis dato nur schmale Ankündigungen getätigt hatte, Twitter zu einer „globalen Plattform für Redefreiheit“ machen zu wollen.

Der Brief appelliert im Vorfeld der 2022 NewFrotns digitalen Werbekonferenz an große Marken wie Coca-Cola, Disney und Kraft: „Wir rufen Sie auf, von Musk zu verlangen, dass er diese grundlegenden Standards für das Vertrauen und die Sicherheit der Gemeinschaft einhält, und Ihre Werbeausgaben von Twitter zurückzuziehen, wenn dies nicht der Fall ist.“

Federführend bei der Aktion sind Media Matters for America, die Technologieorganisation Accountable Tech und die feministische Gruppe UrtraViolet. Bei den weiteren Unterzeichnern finden sich einschlägige Organisationen wie BLM- Global Network Foundation, Women’s March, Center for Countering Digital Hate oder das Gender Equity Policy Institute.

Soros, Clinton, Obama und Regierungen als Finanziers

Laut einem Bericht der Daily Mail werden die Unterzeichnergruppen u.A. von George Soro’s Open Society Foundation, ehemaligen Mitarbeitern von Hillary Clinton und Barack Obama, vermögenden Spendern der Demokratischen Partei, sowie europäischen Regierungen finanziert. Für den Fall, dass Musk trotz des vereinten Drucks in eine aus ihrer Sicht negative Richtung entwickelt, sehen sich schon einige nach alternativen Mikroblogging-Diensten um. Dabei fällt häufig der Name Mastodon.

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