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Österreich

„Festzelt statt Testzelt“: Die FPÖ feierte den 1.Mai in Linz

Redaktion

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Am Sonntag lud die FPÖ zur 1.-Mai-Kundgebung in Linz. FPÖ-Bundesobmann Herbert Kickl und Oberösterreichs Landeschef Manfred Haimbuchner sparten nicht mit Kritik an der Bundesregierung.

Linz. – Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat die FPÖ am Sonntag wieder die bereits traditionelle 1.-Mai-Veranstaltung mit FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner und FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl abgehalten. Mehrere Hundert Besucher kamen am Sonntag zum Linzer Urfahraner Jahrmarkt.

(c) Alois Endl

Haimbuchner: „Willkommen daheim in der Vernunft“

Mit Blick auf die Corona-Krise betonte der oberösterreichische FPÖ-Chef Haimbuchner in seiner Rede, dass der 1. Mai diesmal nicht nur der Tag der Arbeit, sondern vor allem auch der Tag der wiedergewonnenen Freiheit sei. Haimbuchner zeigte sich aber trotz zum Teil harter Kritik an der Bundesregierung auch versöhnlich und zuversichtlich. „Es ist ein – Willkommen daheim – für uns alle. Willkommen daheim – in Oberösterreich, Willkommen daheim – in der Vernunft, in der Vernunft, die uns nun über Jahre geraubt wurde, die uns ersetzt wurde durch Masken, Tests, Verunsicherungen und leere Versprechungen“, so Haimbuchner.

Die Bundesregierung habe die Corona-Pandemie stets falsch eingeschätzt. „Ex-Bundeskanzler Kurz und seine Leute glaubten, es reiche Angst und Schrecken zu verbreiten und sich dann feiern lassen zu können, wenn das Virus sich von selbst aufgelöst hat wie der Zwiebeldunst eines Kebabstandls bei offener Tür. Den Preis für diese Fehleinschätzung haben wir alle bezahlt und zahlen wir noch immer“, betonte der FPÖ-Landeschef.

(c) Alois Endl

Kickl: „FPÖ ist einzig ernstzunehmende Oppositionspartei

Auch FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl kam in seiner Rede auf die Corona-Politik der türkis-grünen Regierung zu sprechen. Er zeigte sich erfreut darüber, dass es der FPÖ mit Unterstützung der Bürger gelungen sei, „den ersten Großangriff in Sachen Impfzwang“ abzuwehren.“Auch wenn dieser nur aufgeschoben ist, ist das ein erster Erfolg für die Freiheit. ÖVP und Grüne können es aber nicht lassen. Mit dem diskutierten Impfzwang für über 60-Jährige wird nun Jung gegen Alt aufgehetzt“, so Kickl.

Nicht nur ÖVP und Grüne, sondern auch die in Wien regierende SPÖ sei mit ihrer Corona-Politik Schuld am „großen Elend“ in Österreich. Dabei seien ihre Vorbilder nicht Arbeiter, Pflegekräfte oder Polizisten, sondern SPÖ-Altkanzler, die nun einerseits als „Knechte der Oligarchen“ aktiv seien und andererseits zu ihrer aktiven Politikzeit nur Hohn und Spott geerntet hätten. „Die Sozialisten träumen vom Kanzleramt, dann sind sie gegen die Wand gerannt. Die Sozialisten haben sich ja sowieso schon von der Arbeiterklasse am Fließband zu Nadelstreif-Sozialisten am Golfplatz entwickelt. Da passt auch der Urlaub in St. Tropez von Rendi-Wagner gut dazu“, betonte der FPÖ-Bundeschef.

(c) Alois Endl

Die FPÖ sei die einzig ernstzunehmende Oppositionspartei. „Wir stehen für Heimat, Wohlstand und Sicherheit. Opposition verstehen wir nicht gegen alles zu sein, sondern für unser Land und unsere Bevölkerung da zu sein. Wir sind die Lokomotive, die Kurs und Richtung vorgibt. Wenn wir nicht in unserem schönen Land Verantwortung übernehmen und wieder sichere Zustände mit einem freiheitlichen Kanzler und Innenminister herstellen, macht es niemand mehr und das Erbe unserer Ahnen ist zerstört. Wir Freiheitliche stehen für Heimat, Wohlstand und Sicherheit. In einem Österreich, in dem unsere Leute Vorrang haben sollten, jeder mit seinem Einkommen auskommen sollte und unsere Neutralität das höchste Gut ist“, so Kickl.

Die gesamte Veranstaltung im Livestream:

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