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Meinung

„Islamophobie-Report“: Der Versuch, Islamismus-Kritik zu diffamieren

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Mal wieder ist der berüchtigte „Islamophobie-Report“ erschienen, wie immer herausgegeben von Erdogans Propaganda-Stiftung „SETA“. Bislang wurden diese unwissenschaftlichen und von Fehlern nur so strotzenden „Studien“ von der EU mit circa 127.000 Euro gefördert!

Obwohl ich selbst negativ im Report genannt werde, befürworte ich ihn ausdrücklich! Denn kaum ein anderes Dokument ist so selbstentlarvend wie dieser Report. Die Verfasser veranschaulichen hervorragend, wie wenig eigentlich dran ist an der viel beschworenen „Islamfeindlichkeit“, an anderer Stelle auch „anti-muslimischer Rassismus“ genannt.

Die Verzweiflung über mangelnde vorzeigbare Fälle von „anti-muslimischem Rassismus“ zwingt die Autoren dazu, auf Graffiti-Schmierereien und Alltagskriminalität mit keinerlei Bezug zum Islam zurückzugreifen.

Beliebt sind auch staatliche Maßnahmen im Kampf gegen den islamistischen Terror, an mehreren Stellen werden ausreichend gut begründete Hausdurchsuchungen in europäischen Rechtsstaaten als staatliche organisierte „Muslimfeindlichkeit“ dargestellt.

Täter-Opfer-Umkehr

Jede Aussage gerichtet gegen die Islamisierung, muslimische Parallelgesellschaften, Kopftuchzwang oder andere Auswüchse des politischen Islam werden als „Islamophobie“ gewertet. Dabei geraten selbst linke Politiker, Journalisten und Experten ins Visier, wie das Österreich-Kapitel deutlich zeigt.

Besonders absurd dabei ist, dass gerade Länder, in denen die Islamisierung weit fortgeschritten ist – Schweden, Belgien, Holland, Frankreich – als besonders islamfeindlich dargestellt werden. Man bekommt den Eindruck, die Muslime dort wären eine verfolgte Minderheit, die jeden Tag mit Rassismus, Diskriminierung und Angriffen konfrontiert wird, teilweise angeblich staatlich organisiert.

Es findet eine komplette Täter-Opfer-Umkehr statt: Gerade die Länder, die angeblich so islamophob sind (trotz ihres unglaublich hohen muslimischen Bevölkerungsanteils), sind eigentlich Opfer der Islamisierung und ergreifen nicht einmal die notwendigsten Maßnahmen, um die Islamisierung zu stoppen.

Natürlich kommen auch die osteuropäischen Länder nicht gerade gut weg. Polen als traditionell islamkritisches Land kann jedoch für das gesamte Jahr 2020 gerade mal 14 „Hate Crime“-Delikte gegen Muslime vorweisen. Das ist dann doch ein sehr magerer Outcome, der die islamfeindliche Hochburg darstellen soll. Abgesehen davon, dass die Kategorisierung als „Hass-Kriminalität“ angezweifelt werden kann, beachtet man den Maßstab, den die Verfasser an anderer Stelle anwenden.

Den Rumänen wird vorgeworfen, „islamophob“ zu sein, weil 68 Prozent der Bevölkerung den Muslimen nicht vertrauen. Das fehlende Vertrauen in den Islam und den Muslimen, welches gerade in Südosteuropa aufgrund der osmanischen Eroberungsfeldzüge historisch gut begründet ist, wird pauschal als „Muslimfeindlichkeit“ gewertet.

Das Völker mit solchen historischen Erfahrungen, die heute nach Westeuropa blicken und den Grad der Überfremdung und Islamisierung sehen, nicht unbedingt muslimische Migranten mit offenen Armen empfangen und ihnen gegenüber misstrauisch sind, ist sehr gut nachvollziehbar.

Für Kroatien müssen selbst Graffiti-Schmierereien herhalten, um eine Verfolgung der Muslime dort zu begründen, die natürlich in der Realität in keinster Weise existiert.

Hetzerische Wirkung

Man muss sich an der Stelle auch mal die Frage stellen, was solch diffamierende Reporte eigentlich bezwecken sollen. Um gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt kann es angesichts dieser hetzerischen Wirkung des Reports nicht gehen.

Dieser erweckt fälschlicherweise den Eindruck, Muslime würden europaweit diskriminiert, benachteiligt oder gar verfolgt und das noch teilweise mit staatlicher Unterstützung und Billigung.

Diese verbreitete Erzählung erschüttert dann logischerweise das Vertrauen vieler Muslime in den Rechtsstaat und verursacht durch das Gefühl, Angehöriger einer verfolgten Minderheit zu sein, eine aufhetzende und radikalisierende Wirkung.

Kaum etwas eignet sich unter Muslimen besser zum Zwecke der Radikalisierung als gefühltes Unrecht, sei dieses auch nur eingebildet und in der Realität gar nicht vorhanden.

Dazu werden auch Vorfälle missbraucht, die überhaupt keinen islamfeindlichen Hintergrund erkennen lassen. So wird für Irland beispielsweise ein Vorfall angeführt, der keinerlei islamischen Bezug aufweist.

Ein muslimischer Jugendlicher wird von zwei Männern auf dem Nachhauseweg attackiert – das war’s. Kein islamfeindlicher Slogan oder sonst ein Anzeichen, welches auf die Motivation dieser Attacke hindeutet, somit kann man auch mitnichten von einem islamfeindlichen Motiv sprechen.

Für solche Gewalttaten kann es unzählige Motive geben und solange nichts explizit auf ein islamfeindliches Motiv hinweist, stellt es eine bösartige Irreführung dar, übliche Alltagskriminalität unter der Kategorie „islamfeindliche Attacken“ zu werten.

Nach dieser Logik könnte man jede Gewalttat eines muslimischen Migranten gegen einen deutschen Christen pauschal und unpräzise als „Christenfeindlichkeit“ werten. Würde man diesen Maßstab an Gewalttaten von Muslimen anwenden, hätten wir astronomische Zahlen.

Kritik am politischen Islam als „Islamophobie“

Dass bereits eine Ablehnung der politischen Ideologie des Islamismus ausreicht, um als „islamophob“ zu gelten, zeigt das Kapitel über angeblich islamfeindliche Aussagen europäischer Politiker.

Das Statement der rechten belgischen Partei „Vlaams Belang“ in einem Social-Media-Posting mit einer Warnung vor der Islamisierung „NO to#ghettoisation, NO to Islamism“ wird als „islamophob“ gewertet.

Das heißt selbst ohne den Islam als Religion zu kritisieren oder die Muslime im Allgemeinen, reicht es aus, sich gegen die politische Ideologie des Islamismus, den politischen Islam oder gegen die Islamisierung auszusprechen, um im „Islamophobie-Report“ zu landen!

Dies lässt das wahre Ziel solch seriös daherkommender „Studien“ erkennen, nämlich jegliche Bestrebung gegen die Islamisierung zu unterbinden und die Protagonisten als muslimfeindliche Rassisten zu brandmarken und sie somit aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen.

Der Maßstab der von den Verfassern hier angewandt wird, lässt nämlich keinerlei Spielraum für legitime Islamkritik. Kritiker sollen so ganz einfach stigmatisiert und mundtot gemacht werden.

Im Kapitel der „islamfeindlichen Politiker“ wird auch Björn Höckes Kommentar über Carola Rackete als „islamophob“ gewertet, obwohl der Islam oder explizit Muslime an keiner Stelle erwähnt werden. Genauso wird Viktor Orbans Ablehnung einer „offenen- und Parallelgesellschaft“ für die Autoren bereits als „islamophob“ gewertet.

Jegliche Kritik an Parallelgesellschaften, Massenmigration, Ausländerkriminalität, Islamismus und selbst Dschihadismus werden als Beweis für die angeblich grassierende Islamfeindlichkeit herangezogen.

Rachefeldzug

Unter der Kategorie „Legalisierung der Islamophobie“ wird das Ermittlungsverfahren „Operation Luxor“ angeführt, in dem einer der Autoren der Studie, nämlich Farid Hafez, selbst einer der Beschuldigten ist.

Daher liest sich die „Studie“ an manchen Stellen auch eher als eine Art Rachefeldzug eines Aktivisten, so wenn Farid Hafez auf Seite 121 schreibt: „Das organisierte antimuslimische Netzwerk muss aufgedeckt werden, insbesondere diejenigen, die bei der Dokumentationsstelle Politischer Islam und an der Razzia des 9. Novembers involviert waren.“

In der Rubrik „Islamophobie in den Medien“, in der es heißt, dass die Medien eine wichtige Rolle in der „Normalisierung des anti-muslimischen Rassismus“ spielen würden, werden selbst linke Blätter wie „Der Standard“ aufgrund völlig harmloser Kritik am Kopftuchzwang aufgelistet.

Die „BILD“ wird allein aufgrund ihrer anfänglichen Spekulationen kurz nach dem Amoklauf in Hanau, dass die Hintergründe womöglich im Drogenmilieu zu finden seien, als Beispiel angeführt. Was all diese angeführten Berichte mit „Islamfeindlichkeit“ zu tun haben, bleibt schleierhaft. In vielen der angeführten Fälle von angeblicher Islamophobie lässt sich nicht einmal ein direkter Bezug zum Islam herstellen.

In Montenegro wagte es eine Zeitung, dem ehemaligen bosnischen Präsidenten Izetbegovic zu „unterstellen“, er hätte ein Islamischen Staat errichten wollen, was dieser jedoch selbst in seinem Buch „Islamska Deklaracija“ beschreibt. Hier reicht es also schon, die Ziele der Islamisten zu benennen, die diese selbst so offen ausgesprochen haben, um ein ganzes Land als islamfeindlich zu brandmarken.

Allein schon, dass ausgerechnet der französische Präsident Macron auf dem Cover des Islamophobie-Report erscheint, also quasi das Gesicht der Islamfeindlichkeit in Europa darstellt, sagt viel über die irrsinnigen Kriterien der Verfasser aus.

Im Österreich-Kapitel werde ich selbst mehrmals erwähnt. Einmal eine Veranstaltung im Februar 2020, organisiert von der Freiheitlichen Akademie Wien gemeinsam mit Dominik Nepp (FPÖ) und Maximilian Krauss (FPÖ). Fälschlicherweise wird behauptet, Stefan Berger (FPÖ) hätte daran teilgenommen, in Wahrheit war Hans-Jörg Jenewein (FPÖ) der Dritte. Außerdem werde ich bei der Entlassung des Militär-Imams des Bundesheeres erwähnt, in der meine Islamismus-Vorwürfe und Recherchen den Stein ins Rollen brachten.

Desweiteren wird jeder von links bis rechts aufgelistet, der sich in irgendeiner Form kritisch gegenüber dem Islamismus oder politischen Islam geäußert hat. Bereits eine kritische Bemerkung zum Kopftuchzwang reicht dabei aus, um namentlich im „Islamophobiereport“ angeführt zu werden.

Neben den üblichen FPÖ-Politikern und Islamkritikern werden auch Personen die eher aus dem linken Spektrum kommen genannt wie: Kenan Güngör, Heiko Heinisch, Nina Scholz, Seyran Ates, Hans Peter Doskozil oder selbst die grüne Justizministerin Alma Zadic.

Die leiseste Kritik an islamistischen Umtrieben in den Medien wird ebenso als anti-muslimischer Rassismus gewertet. Die Zeitung „Kurier“ betreibe beispielsweise schon aufgrund der Überschrift „17-Jähriger Moslem sticht 50 Mal auf Ex-Freundin ein“ anti-muslimischen Rassismus! Allein die Nennung der Religionszugehörigkeit zum Islam eines Täters, in einem negativen Kontext ist somit schon „anti-muslimischer Rassismus“.

Der Verfasser des Deutschland-Kapitels ist ein unbekannter türkischstämmiger Autor, der anscheinend an einer staatlichen türkischen Universität lehrt. Verfasst in schlechtem und holprigem Deutsch und mit merkwürdigen Formulierungen wie beispielsweise:

„Von der 901 Straftaten“

„Die Mehrheit der Verstorbenen sind Schwarze und Muslime, kurz gesagt, Nicht-Deutsche.“

„Wie der von European Union Agency for Fundamental Rights veröffentlichte Fundamental Rights Reports zeigt, Racial Profiling ist bei der Polizei ein strukturelles Problem.“

„Zu diesem Problem kommt noch hinzu, dass die politische Hassreden und Rechtextremismus gegen Muslime und Flüchtlinge zur ‚Gemeinsprache‘ in Deutschland wird.“

„Jährliche Zunahme der Angriffszahlen und -arten gegen Muslime erweckte endlich die Aufmerksamkeit der Regierung.“

„Hanover“ statt Hannover.

Der Text liest sich, als hätte der Autor seinen ursprünglich türkischen Text durch ein Google Übersetzer ins Deutsche übertragen. Wie schon im österreichischen Teil finden sich auch im Deutschland-bezogenen Teil wieder Fehler, die auf eine schlampige Recherche und fehlende Expertise hinweisen. Statt der NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschland) spricht der Autor hier von der NDP.

Wie auch die Behauptung:

„Nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz führen Anhänger der Neuen Rechten und Rechtsextremisten ihre Hassreden und Verschwörungstheorien gegen Muslime in alternativen sozialen Netzwerken, wie Gap, Telegram oder Voat.“

Weder spielen Gap noch das nicht mehr existente Voat irgendeine Rolle in der Mediennutzung der deutschen „Neuen Rechten“.

Islamismuskritik wird als Rassismus diffamiert

Inhaltlich dasselbe Muster: Islamismuskritik ist gleich anti-muslimischer Rassismus. Hausdurchsuchungen im Rahmen von Corona-Betrügereien durch Moscheevereine sind grundsätzlich schon mal islamophob, genauso wie auch beim Vorstellungsgespräch abgelehnte Kopftuchträgerinnen.

Es wäre interessant von den Verfassern zu erfahren, in welcher Form man überhaupt Kritik am Islam bzw. Islamismus äußern kann. Hier nähern wir uns auch schon dem wahren Ziel der Verfasser an, nämlich einen Freifahrtschein für den Islam und die Muslime zu erlangen. Das eigentliche Ziel scheint zu sein, jegliche Kritik verstummen zu lassen und so eben die Islamisierung ohne Gegenwehr weiter voranzutreiben. Sollten sich diese Definition der Begriffe „Islamophobie“ „Muslimfeindlichkeit“ „Anti-muslimischer Rassismus“ der Autoren nämlich durchsetzen, würde dies jegliche Islamismusbekämpfung kriminalisieren und somit lähmen.

Jeden Kritiker, Aufklärer und Warner könnte man so strafrechtlich verfolgen und mundtot machen. Dies hätte zur Folge, dass die Bevölkerung nicht die notwendigen Informationen erhalten würde und somit unaufgeklärt über die Gefahren der Islamisierung wäre, was dieser natürlich weiter Antrieb verleihen würde.

Der Islamophobie-Report tut zwei Dinge, die im Interesse der Islamisten sind. Er stellt eine vorhandene Islamisierung in Frage, leugnet also grundsätzlich, dass es hier überhaupt ein Problem mit dem politischen Islam gibt.

Die gefährliche Konsequenz dieser Problemleugnung wäre, dass dort, wo man kein Problem sieht, dieses auch nie lösen wird, während in Zwischenzeit die Islamisierung im Hintergrund weiter ungestört vorangetrieben wird.

Neben der Problemleugnung lässt er aber auch keine Problemlösung zu, denn jegliche Kritik und Lösungsvorschläge den politischen Islam betreffend werden als Rassismus gebrandmarkt und kriminalisiert.

Wer die Bekämpfung der Islamisten und jegliche Kritik an ihnen und ihren Zielen unter dem Deckmantel der „Anti-Rassismus Bekämpfung“ zu verhindern sucht, macht sich mit ihren Zielen gemein.

Betrachtet man in diesem Licht die Autoren, Unterstützer und Herausgeber dieses Reports, so wundert es einen auch nicht, dass einer der Autoren selbst Beschuldigter eines Terrorermittlungsverfahren ist und Erdogans Propagandaleute diesen Bericht maßgeblich finanzieren und herausgeben.


Zum Autor:

Irfan Peci, geboren 1989 in Serbien, aufgewachsen in Bayern, schließt sich als Jugendlicher der islamistischen Bewegung an. In Haft findet ein Umdenkprozess statt. Heute engagiert sich Peci hauptsächlich in der Aufklärung über die Gefahren des Islamismus und arbeitet als Autor und Politikberater.

Endzeitprophezeiungen nehmen einen wichtigen Teil in der Ideologie, Strategie und der Propaganda der Islamisten ein, wonach eines Tages die ganze Welt islamisch wird und somit ein ewiger Konflikt zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen bevorsteht bis zu diesem Tage. Die wesentlichste Aufgabe der Islamisten ist daher die Islamisierung, bis ihnen keiner mehr widerspricht. Eine freie Gesellschaft kann das nicht akzeptieren. Daher ist es wichtig, Strategien gegen die Islamisten zu entwickeln, die es nicht schaffen in dieser Gesellschaft zu leben. Einsatz für Freiheit heißt: Widerstand gegen jegliche Islamisierung. Dazu braucht es konkrete Strategien.“

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