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Corona-Kritiker-Partei MFG gründet Landesgruppe in Kärnten

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Laut eigenen Angaben hat die Gruppe bereits bis zu 2.000 Mitglieder. Und es würden jeden Tag mehr dazukommen.

Klagenfurt. – Nach ihrem Wahlerfolg in Oberösterreich formierte sich die impf- und regierungskritische Partei „Menschen, Freiheit, Grundrechte“ (MFG) nun auch in Kärnten. Am Freitag stellte der Landessprecher und Rechtsanwalt Alexander Todor-Kostic bei einer Pressekonferenz sich und seine Ziele vor. Die Gruppe habe bereits „zwischen 1.600 und 2.000 Mitglieder“, erklärte er, täglich würden 50 bis 70 dazukommen. Zudem habe bereits jeder Kärtner Bezirk einen Bezirkssprecher. Ziel der Partei sei es, das „Klima der gespaltenen Gesellschaft wieder positiv zu beeinflussen“.

„Kein gesundheitliches, sondern politisches Problem“

Zu Wort meldete sich auch der stellvertretende Bundesparteiobmann und Arzt Christian Fiala, der das Coronavirus mit einer durchschnittlichen Grippe verglich. Er führte lange aus, warum er die Maßnahmen der Bundesregierung für überzogen hält und zeigte sich überzeugt davon, dass Impfkomplikationen verschwiegen würden und die vierte Welle nur statistisch konstruiert sei.

„Nach eineinhalb Jahren Corona-Hysterie mit der Beschädigung großer Teile der Wirtschaft, des Bildungssystems, der psychischen Verfassung junger Menschen sowie der Gesundheit der Alten und schließlich einer noch nie dagewesenen Spaltung der Gesellschaft ist offensichtlich, dass wir es nicht mit einem gesundheitlichen Problem zu tun haben, sondern mit einem politischen Problem“, so Fiala. Deshalb sei die Pandemie erst dann zu Ende, wenn die Regierung abgewählt werde.

„Rückschritt in alte Zeiten“

In den vergangenen Wochen hätten sich Tausende besorgte Bürger bei ihm gemeldet, sagte Todor-Kostic. Er vermisse die Pluralität bei der Meinungsbildung und sprach von einem „Rückschritt in alte Zeiten“. Es fehle schlicht die Notlage für die Einschränkungen der Grundfreiheiten, so der Landessprecher. „Es ist nicht alternativlos was da passiert. Und ich wehre mich dagegen, hier einfach mitzumachen und das war letztens auch der Grund, warum ich mich der MFG angeschlossen habe und mich entschieden habe, demokratiepolitisch vorzugehen um möglicherweise auch meinen Job als Anwalt an den Nagel zu hängen“, erklärte er. Wenn es darum gehe, diese Grundrechte zu verteidigen, wolle er seinen Kindern in zehn, 15 Jahren sagen können, „ich bin aufgestanden, ich habe was gemacht und nicht nur zugeschaut.“ Und das treibe ihn an.

Offener Brief an Ärztekammerpräsident

Unterstützt wird die MFG in Kärnten von der Klagenfurter Ärztin Alexandra Pagitz. Sie und Fiala sind auch unter den rund 200 Ärzten, die einen offenen Brief an Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres schrieben. Darin geht es laut den Ärzten um Gründe, die dafürsprächen, in den meisten Fällen von CoV-Impfungen abzuraten. Daraufhin drohte die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), gegen corona- und impfkritische Ärzte vorgehen zu wollen. Neben disziplinären Möglichkeiten der Ärztekammer sei auch ein Verbot der Berufsausübung möglich. Auch den Kassenvertrag könne die ÖGK solchen Ärzten entziehen.

Angeführt werden die Ärzte von Andreas Sönnichsen, ehemals Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin am Zentrum für Public Health der Meduni Wien. Wie etwa der Standard berichtete, wurde das Dienstverhältnis mittlerweile beendet. Sönnichsen sei derzeit freigestellt, seine Kündigung werde mit dem 1. März 2022 in Kraft treten. Grund dafür sei die Nichteinhaltung von CoV-Maßnahmen sowie die Nichtbefolgung von Weisungen.

1 Comment

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    Klaus BERNHARD

    20. Dezember 2021 at 18:09

    Die Kammern sind zu Vorfeldorganisationen der ÖVP verkommen, da ist fraglich ob eine Zwangsmitgliedschaft überhaupt noch rechtens ein kann?
    Die ÖVP hat unter einem anderen Namen schon einmal das Parlament und die Demokratie zerstört und tut es gerade wieder. Warum wird das nicht klar und deutlich der Bevölkerung gesagt. Diese ÖVP ist äußerst gefährlich für die Demokratie, die Freiheit, den Wohlstand und unser aller Zukunft.

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