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Gesellschaft

Entlassung: NÖN-Herausgeberin muss wegen Impf-Kritik gehen

Redaktion

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Gudula Walterskirchen ist als Herausgeberin der Regionalzeitungen „Niederösterreichische Nachrichten“ (NÖN) und „Burgenländische Volkszeitung“ (BVZ) entlassen worden. Dabei war war die 54-Jährige erst vor wenigen Wochen als Obfrau des NÖ Pressevereins bestätigt worden.

Offiziell wurden keine Gründe für die Kündigung genannt, doch laut Medienberichten war inoffiziell zu hören, dass es an ihrer Corona-Linie gelegen haben soll. Walterskirchen hatte sich zuvor mehrmals öffentlich kritisch zur Corona-Impfung und den Maßnahmen geäußert. Außerdem soll sie versucht haben, ihre kritische Corona-Linie in der NÖN und BVZ durchzusetzen.

Walterkirchens Funktion wird ab sofort von einem neuen Gremium, bestehend aus Sonja Planitzer und Herbert Binder, übernommen.

Kritik von FPÖ

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker bezeichnete den Vorgang als empörend. Diese „skandalöse“ Vorgehensweise zeige einmal mehr, dass manchen Medien das Geld der Regierung wichtiger sei als Meinungsfreiheit und kritische Berichterstattung. Die NÖN buckle servil vor der ÖVP, so Hafenecker in einer Aussendung. Kritik übte der FPÖ-Mediensprecher auch am Eigentümer der NÖN, nämlich der katholischen Kirche. Die beuge sich offenbar dem „Diktat“ von Bundeskanzler Kurz, „der sich noch vor kurzer Zeit mit seinen Spießgesellen auf schäbigste Weise über die Vertreter der Kirche lustig gemacht“ habe.

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Adam Rhau

    4. Oktober 2021 at 12:27

    Wen wundert das? Die gesamte Konzilskirche vom Chef abwärts bis zum größten Dompfarrer aller Zeiten hinunter haben sich im Nebenberuf als Impfstoffvertreter verdingt.
    Vielerorts hat die Impfung die Taufe als Eintrittssakrament in die Kirche abgelöst.

  2. Avatar

    Bernd Stracke

    6. Oktober 2021 at 5:20

    Wo bleibt der Aufschrei der Journalistenkollegen? Wo bleibt der Aufschrei der Journalistengewerkschaft? Wo bleiben die Lichterketten für die Freiheit der Meinung? Würden sie auch nur über ein Mindestmaß an Solidarität verfügen, hätten sich eine Frau Sonja Planitzer und ein Herr Herbert Binder geweigert, auf dem Rücken ihrer Kollegin solche „Ersatzpositionen“ zu übernehmen. Die servile Willfährigkeit von gewissen Schreibknechten scheint heutzutage keine Grenzen mehr zu kennen. Auch dem Vorkommentator Adam Rhau ist vollinhaltlich zuzustimmen

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