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Gesellschaft

Linker Scharia-Lifestyle

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Ein öffentliches Freibad, in dem Frauen und Männer getrennt baden. Was wie der Traum eines radikalen Muslims klingt, hat Bad Vöslau in Niederösterreich eingeführt. Die Linken, viele Muslime und ihre medialen Claqueure feiern das als gesellschaftlichen Fortschritt.

Am 3. September wurde im Freibad von Bad Vöslau, das noch aus der Kaiserzeit stammt, der erste „Frauenbadetag“ Österreichs abgehalten. Männer mussten draußen bleiben. Ins Leben gerufen hat diesen Badetag Madeleine Alizadeh, die sich „DariaDaria“ nennt und als selbsternannte Aktivistin und Influencerin durch die linken Mainstreammedien tingelt. Das Männerverbot hat ein großes mediales Echo hervorgerufen. Die linken Meinungsführer waren geschlossen begeistert. „Der Standard“ titelte flockig, als ginge es um die neueste Bademode: „Sommer, Sonne, Safe Space.“ Und der ORF berichtet in seiner Rolle als linker Polit-Aktivist: „Frauen setzten Zeichen gegen Belästigung.“

Hippe und moderne Geschlechtertrennung

Die Linke hat offenbar kein Problem damit, wenn in Mitteleuropa Verhältnisse wie in Afghanistan oder Saudi-Arabien herrschen. Wichtig scheint den Gutmenschen und ihren Medien nur zu sein, wer solche zivilisatorischen Rückschritte initiiert und wie er sie sprachlich verpackt. Man nennt die Geschlechtertrennung nicht beim Namen, sondern „Safe Space“. Das klingt modern, hip und urban, nicht nach Scharia und Islam.

Dass die Idee dazu von einer jungen Frau aus dem muslimischen bzw. migrantischen Umfeld gekommen ist, ist für die islamophile Linke ein politisch korrektes und wokes Gütesiegel. Diese Naivität wissen viele Neubürger für ihre Zwecke zu nutzen. Sie verstehen es, ihre atavistische Religion und archaischen Traditionen den Linken als modernen, politisch-korrekten Lifestyle zu verkaufen. Und die Gutmenschen machen es ihnen leicht, zumal sie in der Tradition von Jean-Jacques Rousseau das Fremde und Exotische verehren und die eigene Kultur hassen.

Besonders aktiv auf diesem Terrain sind seit einiger Zeit junge muslimische „Influencerinnen“. Sie sind die Vorhut des politischen Islams, weil sie nett und harmlos daherkommen und den hohlen akademischen Links-Sprech perfekt beherrschen. Als Frauen, als Musliminnen und als Migrantinnen sind sie in unserer politisch korrekten Gesellschaft de facto unantastbar. Jeder alte weiße Mann, der sie zu kritisieren wagt, kann umgehend als Sexist, Islamophober, Chauvinist, Faschist etc. mundtot gemacht werden. Von den linken Medien werden die selbstbewussten und fordernden jungen Musliminnen als neue Stars gehandelt, auch wenn sie als „Influencerinnen“ in den sozialen Medien gerade einmal auf ein paar Tausend Follower kommen.

Kopftuch als Zeichen der Emanzipation?

Diese jungen Damen können linke Wiesel-Wörter wie Inklusion, Postkolonialismus, Diversität, ,Empowerment, intersektionaler Feminismus etc. geschickt für ihre Ziele und Zwecke einsetzen. Der ehemalige Nationalratsabgeordnete Efgani Dönmez: „Akademisch gebildete Schüler und Schülerinnen aus dem geistig islamisch-fundamentalen Umfeld, die sich wie im Märchen ‚Rotkäppchen und der böse Wolf‘ ein demokratisch-liberales Mäntelchen als ‚Influencer‘ umgehängt haben, eignen sich die Dialektik des Westens an und erobern diesen, indem sie Themen, die Europa eigen und wichtig sind, wie Feminismus und Gleichberechtigung, umdeuten. Wie bei Houllebeqs Satire Unterwerfung fallen als erstes die linken und grünen Träumer und Traumtänzerinnen darauf herein und vermeinen sogar fortschrittlich zu sein, wenn sie fundamentale islamische Praktiken wie geschlechter-getrennte Bereiche im öffentlichen Sektor, mitten im Herzen von Europa, unterstützen.“

Dasselbe ist diesen jungen fundamentalistischen Musliminnen mit der Debatte um das Kopftuch gelungen. Sie haben dieses religiöse Symbol der Unterwerfung und Unterdrückung in eines der Befreiung umgedeutet. Das Kopftuch wird von Feministinnen mittlerweile als Zeichen der Emanzipation und Befreiung der Frau gefeiert. Das ist natürlich Unsinn oder besser Taqīya, die bewusste Täuschung der Ungläubigen. Die Linken lassen sich mit ihrer aufgesetzten Toleranz und Weltoffenheit gerne täuschen, schlucken fast jeden Unsinn bzw. Widerspruch, wenn er von der richtigen Seite kommt.

Frauenmorde in Österreich

Das gilt auch für die Serie von Frauenmorden in Österreich. 21 sind in diesem Jahr schon ermordet worden. Die Linken und Mainstreammedien haben daraus ein allgemeines Männerproblem gemacht, sprechen von „toxischer Männlichkeit“, von „patriarchalen Strukturen“. Auch wenn man für diese These, die nichts anders als eine dreiste Lüge ist, viele relevante Fakten ausblenden muss. Etwa, dass die Gewalt gegen Frauen (Morde, Vergewaltigungen, Körperverletzung etc.) seit dem Willkommensherbst 2015 – welch ein Zufall – deutlich gestiegen ist. Aber Linke und viele Muslime können und wollen hier keinen Zusammenhang erkennen. Man ignoriert, dass viele dieser Morde von Männern mit islamischen Migrationshintergrund begangen worden sind. Alles nur Zufall.

Diese Ignoranz und Umdeutung ist sowohl für Linke wie für Muslime nützlich. Die Linken können davon ablenken, dass auch an ihren Händen das Blut dieser Frauen klebt. Sie haben die Masseneinwanderung aus dem islamischen Raum und Afrika befeuert und ermöglicht. Sie setzen sich seit Jahren massiv dafür ein, dass jeder, der es nach Österreich schafft, auch hierbleiben kann, selbst wenn er kein Flüchtling, sondern ein gewöhnlicher Gewalttäter ist.

Sowohl im Mordfall Leonie, in den vier Afghanen verwickelt sind, als auch im jüngsten Fall, wo ein Somalier zwei Frauen getötet hat, sind die mutmaßlichen Täter amtsbekannt und hätten längst abgeschoben werden müssen. Dank des unermüdlichen Engagements der Gutmenschen und des medialen Wilkommens-Drucks können auch amtsbekannte Übeltäter im Land bleiben.

Blutige Kollateralschäden

Die Linke macht aus diesen blutigen Kollateralschäden ihrer Multikulti-Politik ein allgemeines Männerproblem, dabei ist die steigende Gewalt gegen Frauen ganz offensichtlich die direkte Folge der Masseneinwanderung aus vormodernen Gesellschaften. Es sind gerade die muslimischen und migrantischen Influencerinnen und Politikerinnen, die das in Abrede stellen. So schrieb die aus Afrika stammende Wiener SPÖ-Politikerin Mireille Ngosso über den jüngsten Frauendoppelmord: „Diese Morde sind keine Einzelfälle. Hinter ihnen steckt Struktur und diese hat nichts mit der Herkunft, dem Alter oder den Promille des Täters zu tun. Es sind toxische patriarchale Strukturen, die wir nicht verleugnen können.”

Das liegt auf einer Linie mit einer Aussage, die sie wenige Tage zuvor getätigt hatte: „Der angebliche ‘politische Islam’ in Österreich ist einzig und allein eine Ablenkung vom konsequenten Versagen der Bundesregierung. Das Einzige, was in Österreich ein echtes Problem ist, ist die politische Islamfeindlichkeit.” Das einzige Problem (!) Österreichs sind also jene, die die Islamisierung des Landes kritisieren. Klarer kann man seine politischen Absichten und Einstellungen nicht formulieren.

Jeder, der bei den Frauenmorden auch den Einflussfaktor der islamischen Kultur mitberücksichtigt, ist laut Ngosso und den Linken ein Islamophober, ein Problem für das Land. Es ist eine kluge Strategie, alle Morde und Fehlentwicklungen im Zusammenhang mit der Massenzuwanderung aus vormodernen Gesellschaftssystemen der autochthonen Bevölkerung, also in erster Linie den weißen Männern anzulasten. Damit kann man die Errungenschaften und Freiheiten des Westens immer weiter einschränken, wie im Freibad in Bad Vöslau.

Welche jungen Männer sind bei Belästigungen und anderen Sexualdelikten in Österreich deutlich überrepräsentiert? Man löst also die Probleme, die man ohne bestimmte Gruppen in dieser Dramatik gar nicht hätte, mit den Regeln eben dieser Gruppen. Das ist so offensichtlich wie dumm. Die Linken dürfen in diesem Prozess die nützlichen Idioten spielen. Sie haben diese Rolle mit Begeisterung übernommen.

1 Comment

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    Géza Ákos Molnár

    27. September 2021 at 9:25

    Danke, sehr treffend beschrieben. Ich ergänze den Literaturhinweis „Unterwerfung“ (Houellebecq) mit dem 2021 erschienen Roman „Die Kandidatin“ von Constantin Schreiber. Er spielt im Deutschland der 2030-er Jahre und beschreibt glänzend die Fortsetzung der Ereignisse, die hier Herr Reichel so gut beschrieben hat.

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