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England: Doch kein Impfnachweis für Veranstaltungen notwendig

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Der Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung wird in England doch keine Voraussetzung für den Zugang zu Nachtklubs und größeren Veranstaltungen.

London. – Die britische Regierung hat die Pläne für einen verpflichtenden Impfnachweis für Besucher von Nachtklubs und stark besuchten Veranstaltungen nun doch wieder fallen gelassen. Der Gesundheitsminister des Landes, Sajid Javid, sagte der BBC, die Regierung halte eine solche Auflage angesichts der aktuellen Situation nicht mehr für notwendig. Die Regelung hätte ursprünglich mit Ende Septembe in Kraft treten sollen.

„Option in Reserve“

„Wir haben uns die Sache genau angesehen, und obwohl wir sie als mögliche Option in Reserve behalten sollten, freue ich mich, sagen zu können, dass wir die Pläne für Impfpässe nicht weiterverfolgen werden“, so Javid. Auf die Frage, ob die Regierung auch Reisebeschränkungen wie PCR-Tests vor Abreise und Ankunft bei Auslandsreisen abschaffen wolle, antwortete Javid dem Sender Sky News, er wolle das „so schnell wie möglich“ tun. Auch bestimmte Notfallbefugnisse der Regierung sollen demnach zurückgenommen werden, darunter die Möglichkeit, Schulen und Unternehmen zu schließen.

Pläne waren umstritten

Gegen die nunmehr verworfene Maßnahme gab es nach Ankündigung im Juli heftige Kritik von Teilen der betroffenen Branchen. Auch Abgeordnete der Regierungspartei von Premierminister Boris Johnson hatten sich gegen diese Pläne gestemmt. Damals hatte sich auch der berühmter britische Sänger und Gitarrist Eric Clapton zu den Plänen geäußert. Via Telegram teilte er Ende Juli mit, dass er an keinen Veranstaltungsorten Konzerte geben werde, wenn an diesen ein Impfnachweis für die Teilnahme notwendig ist. „Ich möchte sagen, dass ich auf keiner Bühne auftreten werde, vor der ein diskriminiertes Publikum steht. Falls keine Vorkehrungen getroffen sind, um allen Leuten den Zutritt zu ermöglichen, behalte ich mir das Recht vor, die Show abzusagen“, schrieb Clapton damals in seiner Stellungnahme.

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