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Technik

„Blackout“: Millionen Menschen waren kurzzeitig ohne Strom

Redaktion

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Erneut gab es eine Großstörung im europäischen Stromnetz. Auf der Iberischen Halbinsel waren rund zwei Millionen Menschen betroffen.

Der Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Samstag. Laut Medienberichten dürfte ein Löschflugzeug wichtige Hochspannungsleitungen beschädigt haben. Die abgeworfene Ladung des Flugzeugs habe einen Kurzschluss verursacht, der zu einer Netzauftrennung zwischen Frankreich und Spanien führte. Dadurch fehlten plötzlich 2.500 Megawatt an Stromimporten aus Frankreich und es folgte schließlich ein automatisierter Lastabwurf, um einen Kollaps des gesamten Systems zu verhindern. Etwas mehr als eine halbe Stunde lang waren zahlreiche Menschen in Spanien, Portugal und Frankreich ohne Strom. „Die Maßnahmen der Netzwerkbetreiber griffen und die Netze funktionierten nach 35 Minuten wieder“, erklärt Christoph Schuh, Unternehmenssprecher der Austrian Power Grid (APG). Österreich war von dem Stromausfall nichts zu bemerken.

Zweiter Fall binnen Monaten

Bereits im Januar 2021 war Europa knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt. Nach einem Frequenzabfall waren mehrere südosteuropäische Staaten kurzzeitig vom kontinentaleuropäischen Netz abgetrennt.

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