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Musiker verlässt „Mumford & Sons“, um „problemlos Meinung sagen zu können“

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Der Musiker sah sich heftiger Kritik ausgesetzt, weil er das Buch eines konservativen Journalisten und dessen Arbeit gelobt hatte.

London. – Der Banjo-Spieler der britischen Folkrockband „Mumford & Sons“, Winston Marshall, hat gestern die Band verlassen. Mit dem Schritt wolle er seine Bandkollegen schützen, teilte Marshall in einer Stellungnahme mit. Im März hatte er das kritische Buch des konservativen Journalisten Andy Ngo über Linksextreme gelobt und den Reporter als „mutigen Mann“ bezeichnet. Dafür hagelte es in Sozialen Medien Kritik. Einige Nutzer warfen dem Musiker vor, er verbreite „Faschismus“.

Marshall will Meinung frei äußern können

Nach der Kritik an seinem Lob für Ngo entschuldigte sich Marshall für seine Worte. In seiner Stellungnahme betonte er nun aber, dass er das nur deshalb getan habe, um Druck von seinen Bandkollegen zu nehmen. Vielmehr trete er aus der Gruppe aus, um problemlos seine Meinung sagen zu können. „Ich könnte bleiben und mich weiterhin selbst zensieren, aber es wird mein Gefühl der Integrität untergraben. Es würde an meinem Gewissen nagen“, so Marshall. Er habe auch das Gefühl, dass er mit seiner Entschuldigung in gewisser Weise zu der „Lüge“, es gebe diese Art von Extremismus nicht, beigetragen habe.

Die britische Zeitung The Telegraph kritisierte am Freitag, der Musiker sei Opfer der sogenannten „Cancel Culture“ geworden.

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