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Illegale Migration: Litauen stellt Grenzzaun fertig

Redaktion

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Mit dem rund 500 Kilometer langen Grenzzaun zu Weißrussland will Litauen die illegale Migration eindämmen.

Vilnius. – Litauen hat den vier Meter hohen und rund 500 Kilometer langen Grenzzaun zu Weißrussland (Belarus) Ende letzter Woche fertiggestellt. Das bestätigte der für das Projekt zuständige staatliche Energiekonzern EPSO-G am Montag gegenüber litauischen Nachrichtenagentur BNS. „Das von der EPSO-G mobilisierte Team von Auftragnehmern hat am vergangenen Wochenende die letzten geplanten Abschnitte des Zauns an der Grenze zu Weißrussland installiert“, erklärte der Sprecher des Unternehmens, Antanas Bubnelis.

Weiters erklärte Ministerpräsidentin Ingrida Šimonytė wenig später, eine Sonderkommision habe am Montag bestätigt, dass die Arbeiten abgeschlossen seien, auch wenn „noch einige Dinge zu erledigen sind“. Demnach müssten „nur noch einige Mängel beseitigt und einige Formalitäten erledigt“ werden.

13.000 versuchte Grenzübertritte

Wegen der stark ansteigenden Zahl illegaler Migranten hatte Litauen im vergangenen Jahr mit dem Bau des Grenzzauns begonnen. Fast 4.200 illegale Migranten gelangten über die weißrussische Grenze nach Litauen. Die meisten von ihnen stammen aus dem Nahen Osten und Afrika. Insgesamt konnten litauische Grenzbeamte mehr als 13.000 illegale Grenzübertritte verhindern. Litauen beschuldigte die weißrussische Regierung, Migranten bewusst an die Grenze zu bringen, um damit Druck auf die EU auszuüben.

https://twitter.com/LinasKojala/status/1564243576275476482/photo/1
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