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Deutschland

„Party-Drogen“: Berliner Grüne fordern „Recht auf Rausch“

Redaktion

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Die Abgeordneten der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus forderten vor kurzem eine Entkriminalisierung von „harten“ Drogen wie Kokain, Ecstasy und Amphetamine. Der Besitz „geringerer“ Mengen soll demnach nicht mehr verfolgt werden.

Berlin. – Die Grünen stehen für eine „humane Drogen- und Suchtpolitik“ – zumindest lautet so die Stellungnahme der Bundespartei auf der eigenen Internetseite. Die beiden Berliner Abgeordneten Werner Graf, Fraktionsvorsitzender der Grünen, und Vasili Franco forderten nun den Stopp der Strafverfolgung von sogenannten „harten“ Drogen. Diese unterscheiden sich von anderen dadurch, dass sie ein deutlich höheres Suchtpotential und eine drastisch niedrigere Letal-Dosis besitzen. Auf der jährlich stattfindenden „Hanfparade“ in Berlin äußerte sich Graf: „Das Recht auf Rausch sollte in einer Stadt der Freiheit wie Berlin selbstverständlich sein.“

Die Grenzen der Mündigkeit

Das Bundeskriminalamt vermeldete während den Jahren der Coronazeit einen deutlichen Anstieg von Rauschgiftdelikten. Bundesweit waren es laut Polizeilicher Kriminalstatistik über 360.000 Fälle. Deutlich herausstechen dabei Täter der Kategorie „nichtdeutsch“. Ihnen werden 73.459 Fälle zugerechnet. Damit sind sie mit einem Bevölkerungsanteil von 13 Prozent mehr als doppelt so häufig an Rauschgiftdelikten beteiligt als Deutsche. Des Weiteren gab es laut Lagebild des BKA im Jahr 1.581 Drogentote in ganz Deutschland. Dies entspricht einem Anstieg von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und die traurige Fortsetzung der Trends der letzten Jahre.

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