Connect with us

Deutschland

CDU-Chef Merz stellt fünf Forderungen an den Rundfunk

Redaktion

Published

on

Die Skandale über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ziehen ihre Kreise. CDU-Chef Merz richtet nun eigene Forderungen an die Rundfunkanstalten.

Berlin. – Kontrolle, Transparenz, Ausgewogenheit, sowie Wahrnehmung des Informations- und Bildungsauftrags – das sind die Ansprüche, die Friedrich Merz (CDU) an den ÖRR stellt. Der CDU- Vorsitzende warnt in einem Gastbeitrag für die Badischen Neusten Nachrichten vor einem nachhaltigen Vertrauensverlust, den die aktuellen Affären um RBB-Intendantin Patricia Schlesinger mit sich bringen könnte. Es sei nun eine der „vielleicht letzten Gelegenheiten“ für den Staatsfunk, um zu zeigen, dass er aus sich selbst heraus die Fehler beseitigen könnte.

Angriff auf breiter Front

Er meine es gut mit dem Rundfunk, so Merz auf Twitter. Es benötige ein Kontrollsystem und eine klare Offenlegung der Gehälter, um Transparenz zu zeigen. Auch die politische Unausgewogenheit der Berichterstattung kritisierte er. So wäre es ein Problem, wenn über 90 Prozent der Mitarbeiter ihre Stimme der SPD, Linken oder den Grünen geben würden. Die CDU hat in fast jedem Rundfunkrat einen parlamentarischen Vertreter, man hätte also bereits früher sowohl kontrollieren als auch auf die Inhalte einwirken können. Ein weiterer Reizpunkt ist für Merz das sogenannte „Gendern“. Die „geschlechtergerechte“ Sprache verstoße gegen die Beschlüsse des Rats für Rechtschreibung und gehöre deswegen auch nicht in den ÖRR.


Mehr zum Thema:

Medienjuristen kritisieren: ÖRR nur ein „Akklamationsforum für die Politik“ (10.08.2022)

Korruptionsvorwürfe: RBB-Intendantin Schlesinger zurückgetreten (08.08.2022)

Korruptionsverdacht: ARD-Vorsitzende Schlesinger tritt zurück (05.08.2022)

GEZ: Rundfunkbeitrag könnte durch Inflation erneut steigen (12.05.2022)

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt