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Vilimsky: „Österreich ist zum Migrationsmagneten geworden“

Stefan Juritz

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Die Asylzahlen in der EU sind im Vorjahr deutlich gestiegen. Bei den Asylanträgen pro Kopf ist Österreich ganz weit vorne. Die FPÖ sieht „dringendsten Handlungsbedarf“.

Wien. – Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Asylanträge in der EU um ein Drittel gestiegen. Laut Angaben der EU-Asylbehörde EUAA seien insgesamt 648.000 Anträge eingegangen. 38.615 davon wurden in Österreich gestellt. Im Jahr davor waren es 14.760 Asylanträge. Im EU-Vergleich belegt Österreich damit bei den Asylanträgen pro Kopf den zweiten Platz.

Besorgniserregende Zahlen

„In Österreich wurden 2021 pro Million Einwohner rund 4.500 Asylanträge gestellt. Das ist mehr als dreimal so viel wie im EU-Schnitt“, kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky in einer Aussendung. Die Entwicklung der Zahlen sei besorgniserregend. Nur Zypern hatte bezogen auf die Bevölkerungsanzahl mehr Asylanträge pro Einwohner. „Sogar Deutschland liegt mit rund 2.300 Asylanträgen bei knapp über der Hälfte von Österreich; Schweden bei nur rund 1.350.“

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Scharfe Kritik übt der FPÖ-Abgeordnete an der Regierung: „Österreich ist unter der schwarz-grünen Regierung zum Migrationsmagneten geworden.“ Die Regierung habe „dringendsten Handlungsbedarf, diesen Zustrom vorwiegend illegaler Migranten unter Missbrauch des Asylrechts einzudämmen“, betonte Vilimsky.

Jeder dritte Antrag positiv

Die meisten Asylanträge in absoluten Zahlen verzeichnete Deutschland mit 191.000, gefolgt von Frankreich, Spanien und Italien. Der EU-Agentur zufolge wurde bei den rund 535.000 Entscheidungen in erster Instanz nur jeder dritte Antrag angenommen. Für 118.000 Personen gab es einen Flüchtlingsstatus, für 64.000 Schutz mit Unterstützung.

Die meisten Asylwerber kamen aus Syrien (117.000) und Afghanistan (102.000). 70 Prozent der Antragsteller waren Männer und die Hälfte war im Alter zwischen 18 und 35 Jahren.

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