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USA: Märsche für Abtreibung

Redaktion

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Am Wochenende marschierten in vielen US-amerikanischen Großstädten Demonstranten für ein Recht auf Abtreibung. Dabei kam es teils zu provozierenden Szenen, wie diverse Videos von Teilnehmern zeigten.

Anlass der Märsche war eine Entscheidung des US-Supreme Court, die Entscheidung „Roe v. Wade“ aus dem Jahre 1973 zu widerrufen. Der Fall ging zurück auf die Klägerin Jane Roe, die gegen die Strafverfolgung von Abtreibungen in Texas geklagt hatte; der Staatsanwalt war Henry Wade. Roe siegte vor dem Supreme Court, und die Abtreibung wurde folglich in vielen Staaten entkriminalisiert.

Roe v. Wade

Nachdem der oberste Gerichtshof dieses Urteil am vergangenen Freitag widerrufen hatte, gingen in dutzenden Städten Demonstranten auf die Straße, darunter auch gewaltbereite Linksextremisten. Bei Ausschreitungen in Phoenix, Arizona, wurde beinahe das Staatskapitol gestürmt. Sicherheitskräfte mussten Tränengaskanister schießen und die Eingänge blockieren, um den Mob vom Kapitolsturm zu halten.

Extreme Szenen im „Pride Month“

Im Zuge des anhaltenden „Pride Monat gab es auch am Wochenende weitere Paraden, auf denen unter anderem für ein bedingungsloses Abtreibungsrecht demonstriert wurde. Daneben kam es zu weiteren öffentlichen Provokationen, wie etwa in Seattle, wo sich nackte Demonstranten auf Fahrrädern den anwesenden Kindern präsentierten, während deren Eltern applaudierten:

Ein anderer Mann verkleidete sich als Genitalpaar (Penis und blutige Vagina) und vollzog vor der anwesenden Zuschauerschaft den Geschlechtsverkehr mit sich selbst (Warnung: extrem graphisch):

Abtreibungsmärsche – Bald auch in Deutschland?

Ob es demnächst auch in Deutschland zu ähnlichen Szenen in der Öffentlichkeit kommt, ist derweil noch ungeklärt. Verschiedene Gruppen haben auf den in Deutschland ebenfalls stattfindenden „Pride Parades bereits das Thema Abtreibung aufgebracht und die amerikanischen Slogans kopiert. So demonstrierte Ricarda Lang, Bundesvorsitzende der Grünen, schon letztes Jahr mit einem Schild mit der Aufschrift „My Body My Choice und einem Mittelfinger zeigenden Uterus:

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