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Deutschland

„Make it in Germany“: Habeck will mehr Zuwanderung von „Fachkräften“

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Geht es nach Wirtschaftsminister Robert Habeck, sind die Hürden für Arbeitsmigranten zu hoch. Er wolle mehr Zuwanderung und habe bereits ein Werbevideo dafür aufgenommen, teilte der Grüne mit.

Berlin. – Der neue Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will die Hürden für Arbeitsmigranten abbauen. Die deutschen Voraussetzungen werden von ihm erheblich kritisiert: „Abschlüsse werden nicht anerkannt, Anträge müssen von Botschaften bearbeitet werden“, erklärte Habeck laut Bericht der „Welt“. Ihm zufolge reiche es nicht, Fachkräfte einfach nach Deutschland einzuladen. „Sonst stehen sie im Regen vor dem Frankfurter Flughafen und kommen nicht weiter. Wir müssen viel Infrastruktur aufbauen, um das zu organisieren.“

Zugang zu Arbeitsmarkt erleichtern

Der Vizekanzler behauptete weiter, dass „ohne politische Maßnahmen bis zum Ende der Wahlperiode etwa eine halbe Million Arbeitskräfte fehlen (werden)“. Schon im Herbst würden 390.000 Fachkräfte fehlen. Als positives Beispiel nannte er die Einwanderungsmöglichkeiten für hochqualifizierte IT-Fachkräfte. Um dies auch für andere Berufsgruppen zu schaffen, sei nicht nur ein Kraftakt nötig, sondern es müssten schon im Ausland Kapazitäten zur Vorqualifikation aufgebaut werden. „In Deutschland müssen wir uns dann auch kümmern und hierfür die nötigen Ressourcen zur Verfügung schaffen. Und wir müssen die rechtlichen Voraussetzungen ändern, damit Zuwanderer leichter Zugang in den deutschen Arbeitsmarkt bekommen“, so Habeck.

Im vergangenen Jahr unterstützte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur 3.200 Fachkräfte aus dem Ausland bei einer Einreise nach Deutschland. Um diese Zahl zu erhöhen, habe Habeck ein Video aufgenommen, „das sich an Fachkräfte auf der ganzen Welt richtet: ‚Make it in Germany!‘ Wir starten einen Aufruf, nach Deutschland zu kommen.“

1 Comment

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  1. Avatar

    Peschi

    13. Februar 2022 at 0:49

    Mein Gott Habeck,
    Es sind doch schon soo viele Fachkräfte gekommen.

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