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Österreich

FPÖ: „Drohbrief“ der „Barmherzigen Brüder“ muss Folgen haben!

Redaktion

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Der Ordensverein droht in einem internen Schreiben impfkritischen Mitarbeitern. Die FPÖ fordert eine Klarstellung und deutliche Worte seitens der Landesregierung.

Ein Schreiben der „Barmherzigen Brüder – Lebenswelten Steiermark“, das den Freiheitlichen zugespielt wurde, sorgt derzeit für Aufsehen. In einer Mitteilung an die Mitarbeiter teilte die Geschäftsleitung mit, dass es als „Anstiftung zum Rechtsbruch“ bewertet werde, wenn man ab dem Start der Impfpflicht am 1. Februar Mitarbeiter oder Bewohner auffordere, sich nicht impfen zu lassen. „Als Anstiftung zum Rechtsbruch zählen juristisch alle Wege der Kommunikationsübermittlung sowie die Verteilung von Informationsmaterial, welches sich gegen eine COVID-Schutzimpfung richtet“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die steirische FPÖ kritisiert den Inhalt des Schreibens scharf. Eine derartige Einschüchterungstaktik sei auf das Schärfste zurückzuweisen, so FPÖ-Gesundheitssprecher Marco Triller. „Bedeutet das, jede Kritik an den Regierungsmaßnahmen oder jede Diskussion über die Wirksamkeit der Impfung stellen einen Kündigungs- oder gar Entlassungsgrund dar?“, zeigt sich Triller kritisch. Die FPÖ fordert daher „klare Worte“ seitens der Landesregierung und eine umgehende Klarstellung der „Barmherzigen Brüder“, wie das Schreiben genau zu interpretieren sei. „Jedenfalls muss entschieden gegen derartige Vorhaben vorgegangen werden, sie stellen unumwunden den Untergang jedes demokratischen Dialogs dar und sind Zeichen des Endes der Meinungsfreiheit“, betont Triller.

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